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Entstehung:
Im Rahmen der „Crufts“
entwickelte ein gewisser Herr Varley einen
Parcours für Hunde, ähnlich dem des Springreitens.
Ende der achtziger Jahre wurde Agility auch
in Deutschland bekannt Es dauerte jedoch bis 1991 eher Agility
als offizieller Hundesport vom FCI anerkannt wurde.
Ablauf:
Agility ist eine Hundesportart für Mensch &
Hund. Dabei lenkt der Hundeführer seinen Hund ohne Leine, nur
mit Stimme und Körpersprache durch einen aus bis zu 20
Hindernissen bestehenden Parcours. Die Strecke darf je nach
Prüfungsstufe zwischen 100
bis 200 Meter lang sein und alle Geräte müssen auf einem Feld
mit einer Mindestgröße von 20 x 40 Meter aufgebaut sein.
Das Stellen des Parcours ist dem Richter
vorbehalten. Die Geräte sind von dem Team in einer festgelegten
Mindestzeit und in vorgegebener Reihenfolge ohne Fehler
abzuarbeiten.
Generell ist jeder Hund für Agility geeignet.
Man sollte jedoch bedenken dass der Hund nicht zu schwer ist und
vorher gesundheitlich untersucht wurde.
Bei Turnierläufen unterscheidet man den
A-Lauf mit Kontaktzonengeräte und den noch rasanteren Jumping
ohne Kontaktzonengeräte.
Es gibt mittlerweile Deutsche
Meisterschaften, Europameisterschaften bis hin zu zur
Weltmeisterschaft.
Auf Weltmeisterschaften dürfen nur Hunde mit
anerkannten Papieren starten.
Die Anzahl der Agilitysportler
wächst von Jahr zu Jahr.
Klassen:
Um überhaupt starten zu können, muss der Hund
den Nachweis einer Begleithundeprüfung erbringen.
A0 Beginner = freiwillig, Mindestalter 18
Monate (ohne Slalom, Reifen, Wippe)
A1 = die unterste Leistungsklasse,
Mindestalter 18Monate
A2 = mittlere Leistungsklasse
A3 = höchste Leistungsklasse
Senioren: ab 6Jahren
Small (S): Schulterhöhe, Widerrist kleiner
als 35cm
Medium (M) 35 bis 43cm
Large (L) ab 43cm
Geräte im Agility
Die Hürde: Ein Hindernis
welches übersprungen werden muss.
Beim Überspringen darf die Stange nicht runter geworfen
werden.
Der Weitsprung: Er besteht
aus drei bis fünf Elementen, die beim Überspringen nicht
umfallen dürfen. Zudem darf der Hund nicht zwischen die
Abgrenzungen springen.
Der Tunnel: Erlaubt sind die
Länge von 3 - 6m; Durchmesser 60 cm: Die meisten Hunde lernen
den Tunnel sehr schnell.
Der Sacktunnel: Er besteht
aus einer festen Tunnelöffnung und einem Schlauch, durch den der
Hund laufen muss, ohne dass er zunächst eine Öffnung sieht.
Der Reifen: Ein relativ
kompliziertes Hindernis. Hier handelt es sich um einen in der
Höhe verstellbaren Reifen, der in einem Rahmen aufgehängt ist.
Aufgabe des Hundes ist es, durch die Reifenöffnung zu springen,
nicht vorbei oder unten durch.
Der Tisch: Hier soll der
Hund drauf springen und für fünf Sekunden verbleiben und ihn
dann auf Kommando wieder verlassen.
Der Tisch
wird nur noch selten im Agility
Parcours eingesetzt.
Viadukt oder Mauer: ( wie
bei Hürdensprung )
Der Slalom: Eines der
schwierigsten Hindernisse im Agility. Hierbei müssen die Hunde
sich durch 12 Stangen schlängen. Das richtige Ein- und Ausfädeln
will gelernt sein.
Wobei der Hund immer von links aus gesehen einfädeln muss.
Kontaktzonengeräte:
Bei diesen Geräten ist das letzte Stücke
andersfarbig als das eigentliche Gerät markiert. Hier muss der
Hund mit mindestens einer Pfote in diesem Bereich sein.
Ansonsten wird es als Fehler gewertet.
Der Laufsteg: Hier wird gute
Balance und Konzentration gefordert. Der Hund muss mit min. 1
Pfote auf die Kontaktzonen treten. Der Hund darf nicht
herunterfallen oder abspringen.
Die A-Wand: Ist das höchste
Gerät beim Agility, das aber, nach Größenklasse der Hunde,
unterschiedlich hoch bzw. steil gestellt wird. Hier müssen die
Kontaktzonen am Auf- und Abgang mindesten mit einer Pfote
berührt werden.
Die Wippe: Auch hier muss der Hund die
Kontaktzonen berühren, jedoch mit einer Besonderheit. Beim
Ablaufen der 2ten Kontaktzone darf der Hund diese erst dann
verlassen, wenn die Wippe den Boden berührt hat.

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